Spuren sind leise Wege


viele Menschen sind in meinem Herzen und  manche begleiten mich für immer
sie gehören zu mir wie die Sonne zu dem Tag, wie der Mond zur Nacht 

2002 verlor ich plötzlich meine verwandte Seele IRMGARD
wir waren mehr als Freunde,
wir waren verwandte Seelen,
die sich trafen als sie sich brauchten

Unser Alltag war eine
bunte,spannende Geschichte

aus lachen und weinen, fröhlich und traurig sein.
Wir verstanden uns ohne Worte,
trotzdem wir auch viel redeten.

Oft war es ein Gedankenblitz, denn jeder dachte dasselbe.

Eingebung Schicksal Zufall

Was tun


Es vergeht kein Tag 
ohne das ich nicht an DICH denke
DICH vermisse

schalte das Radio ein,
höre Musik
die mich erinnert
mit mir leidet

ich versuche mich abzulenken,
meine Gedanken abzustreifen,
wie einen Handschuh, den man nicht braucht

aber was tun ?
wenn es einen friert

Das Glück ist wie Musik man ist nie allein

auch über den Tod eine starke Verbindung


Gedanken an meinen Mann Stefan 
der Musik so liebte wie ich

 

Der Abschied

Als er ging
war die Nacht dunkel
sein Körper noch warm

Schnee lag 
müde über der Erde
auf den Bäumen
auf den Dächern

die Uhr schlug laut
achtmal zur Stunde
so
als wäre es Zeit,
Zeit zu gehen

seine Hände gefaltet
wie zu einem Gebet
seine Augen geschlossen

im Raum Atmosphäre Frieden
so
als wäre alles gut

von weit in der Ferne
ein Ruf einer Eule

dann nur noch Stille 

Du bist da
wo Blumen blühen
die Vögel singen

Du bist da
wo Sonne wärmt
der Himmel weint

Du bist da
wo der Wind 
uns streichelt
Worte flüstert
sei nicht traurig
Ich bin dir nah

Wann ist man stark ?
man ist stark wenn der Tag kommt um stark zu sein 

Es gibt eine Liebe die man leben muß
bevor es zu spät ist,
denn das gestern streut keine Rosen mehr

Angst habe ich , das uns die Zeit
davon schwimmt,
auf dem See allein rudere
und dein Spiegelbild
nur im Wasser sehe

Angst alleine zu bleiben  
  mit viel Zeit

Letzter Gruß

und wenn der Sommer geht
wird meine Zeit noch kommen

klare Luft
 
ein Hauch von Licht

verwandelt sich
in Lebensfreude

noch einmal
um den Strauß zu pflücken

morgen wird es sein
die Achtung

der Hauch von Sommer mein


Gib der Seele Raum

um Weite zu fühlen

Wann immer 

Irgendwie sprachen deine Augen
ohne zu reden

unbewusst sagte meine Stimme
seine Seele ist auf Suche

wünscht momentanes zu verändern
um Schatten gegen Sonne
zu vertauschen
und leises Treiben
zu einem Tanz der Fröhlichkeit
zu wandeln

zweifelsfrei 
scheint alles einfach
doch manchmal 
ist der Weg noch fremd

Veränderung den Schritten nah


   


Zwischen Sommer und Winter

Im Morgengrauen
spürt der Nebel
seine Zeit
um aufzustehen

bevor 
die welken Blätter fliegen
und 
sie mit neuem Leben füllt

ein letztes Mal
so scheint die Mühe

genauso ist die Wirklichkeit
geprägt 
von großer Farbenpracht

tanzen Blätter
für uns den Herbst